Die 6. Ausgabe von SitzPlatzFuss
begleitet Sie mit vielen spannenden Themen in das neue Jahr.
Hier eine Auswahl:
HUNDE, MENSCHEN, EMOTIONEN
Gefühle müssen sich entwickeln können, genau wie alles andere auch.
Der glückliche Hund wedelt rechts
Wie drücken Hunde ihre Emotionen aus?
Betrachtungen der Gefühlswelt unserer tierischen Partner aus wissenschaftlicher, verhaltensbiologischer und praxisorientierter Sicht.
HUND & GESELLSCHAFT
Gefährliche Hunde
Hunde mit Problemen – Wie kompetente Tiertherapeuten und Trainer Hund und Mensch zur Seite stehen.
HUND & GESUNDHEIT:
Wahre Helden – Blindenführhunde im Dienst des Menschen 2. Teil
Adipositas – die unterschätzte Gefahr
Artgerecht – Industrialisierung des Hundefutters und die Begleiterscheiungen.
AUSBILDUNG & TRAINING:
Die Hunde-Akademie Perdita Lübbe bietet ein umfangreiches Fortbildungs- und Coachingkonzept, mit dem etablierte und angehende Hundetrainer ihr Wissen in der Praxis ausbauen, vertiefen und überprüfen können …
Das waren die Themen der 5. Ausgabe von SitzPlatzFuss:
HUND & GESELLSCHAFT
Hundesport – die schönste Nebensache der Welt? …… Johanna Esser
Dummyprüfungen und Working Tests – adäquater Jagdersatz oder Firlefanz?…… Sarah Bug
BHV-Dummyprüfung als Alternative für Nichtjäger …… Tina Schnatz
Im Sinne und mit den Sinnen des Hundes …… Sarah Bug
Ist Agility noch Fun? …… Rolf C. Franck & Madeleine Franck
Der Blick als Einladung zur körperlichen Kommunikation! …… Sami El Ayachi
AUSBILDUNG & TRAINING
Teamqualitäten in der Mensch-Hund-Beziehung …… Prof. Ekard Lind
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Das waren die Themen im BookazinNr. 4:
VERHALTEN & WISSENSCHAFT
Verhaltensstörungen und Therapie im Überblick …… Nadin Matthews
Züchten wir uns verhaltensgestörte Hunde? …… Dr. Iris Mackensen-Friedrichs
Erziehung oder Natur? …… Robert Kopyciok
Verhaltenshomöopathie …… Petra Hartmann
Wege aus Angst und Trauma – ein Leitfaden für Hundetrainer und -halter …… Dr. Muna Nabhan
Wer die Hundesprache spricht, muss seinen Hund nicht ignorieren …… Interview mit Dr. Pasquale Piturru
Gedanken zur Verhaltenstherapie …… Michael Grewe
AUSBILDUNG & TRAINING
Anamnese – eine analytische Ursachensuche auf Erfolgskurs …… Johanna Esser
Ethik als Fach der Hundeerziehung …… Johanna Esser
HUND & GESELLSCHAFT
SitzPlatzFuss – KommBleibHierPeng! …… Michael Frey Dodillet
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Das waren die Themen im Bookazin Nr. 3:
ZUCHT & WISSENSCHAFT
Welpenabgabe …… Johanna Esser
Optimaler Zeitpunkt der Welpenabgabe …… Udo Gansloßer & Sophie Strodtbeck Welpen – ab wann dürfen sie von ihrer Mutter getrennt werden?
Eine Darstellung der Rechtslage nach deutschem Recht …… Rechtsanwalt Michael Schäfer
Milder Stress kann sich später positiv auswirken …… Interview mit Dr. Nina Reitz
Zu früh, zu spät oder genau richtig? …… Rolf C. Franck und Madeleine Franck
Eine gute Sozialisation ist (fast) alles …… Michael Eichhorn &Dr. Ina Ziebler-Eichhorn
Traumatisches Erlebnis für Welpen: die Trennung von Mutter und Geschwistern …… Interview mit Dr. Martin Bucksch & Dr. Heike Kilp
Neue Erfahrungen sollten immer schrittweise gemacht werden …… Interview mit Ádám Miklósi
Was der VDH dazu sagt …… Udo Kopernik
AUSBILDUNG & TRAINING
The Making of „Leinenaggression“ …… Interview mit Nadin Matthews
HUND & PERSÖNLICHKEIT
Supportive Leadership: Mit Hunden führen lernen …… Rainer Wohlfarth & Bettina Mutschler
Neues wagen! …… Patricia Fischer-Elfert
Nie die Basis aus den Augen verlieren …… Interview mit Perdita Lübbe
AUSBILDUNG & TRAINING
dogument® – kommt dicht …… Johanna Esser
GESUNDHEIT
Antibiotika – Segen oder Fluch? So viel wie nötig und so wenig wie möglich …… Dr. Martin Bucksch
Antibiotika aus ganzheitlicher Sicht …… Petra Hartmann
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Das waren die Themen im Bookazin Nr. 2
HUND & GESELLSCHAFT
Zwischen Genie und Wahnsinn …… Johanna Esser
Welche Hunde brauchen wir? …… Christoph Jung
Gedanken über die Zukunft des Hundes an unserer Seite …… Clarissa v. Reinhardt
Spezialisten haben ihre Berechtigung…… Interview mit Uwe Büttner
GESUNDHEIT & VERHALTEN
Was macht unsere Hunde krank? …… Dr. M. Bucksch, M. Bauer, P. Hartmann und A. Thammasiri
Impfen – muss das wirklich sein?
Impfen – lebenswichtiger Schutz für Mensch und Hund …… Dr. Martin Bucksch
Homöopathie und Impfung – Freund oder Feind? …… Petra Hartmann
WISSENSCHAFT & FORSCHUNG
Kastration aus verhaltensbiologischer Sicht…… Dr. Udo Gansloßer und Sophie Strodtbeck Leseprobe
BESCHÄFTIGUNG & AUSLASTUNG
ARTivität – der Persönlichkeit des Hundes angepasst …… Jan Nijboer
Cavalettitraining für Hunde …… Steffi Rumpf
Weniger ist manchmal mehr …… Sabine Wolff
Mantrailing – Beschäftigung auf hohem Niveau …… Interview mit Chris Boysen
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Das waren die Themen im Bookazin Nr. 1
MENSCH & HUND
- Der Mensch ist in der Verantwortung ….. Johanna Esser
- Die Geschichte einer Beziehung …… Michael Grewe Leseprobe
- Liebe ist bedingungslos, Beziehung nicht …… Nadin Matthews
- Die Mensch-Hund-Beziehung aus wissenschaftlicher Perspektive ….. Ádám Miklósi
- Die Sache mit dem Führungsanspruch ….. Thomas Baumann
- Wenn das immer so leicht wäre ….. Uli Köppel
- Wie gut ist die Beziehung zu Ihrem Hund? ….. Dr. Silke Wechsung
INTERVIEW
Was denkt mein Hund? ….. Perdita Lübbe
WISSENSCHAFT & FORSCHUNG
Lernen fürs Leben ….. Johanna Esser
VERHALTEN
Ab in die Zukunft ….. Rolf C. Franck & Madeleine Franck






Bei artgerechter Hundenahrung greife ich lieber auf die Rohkost als auf Gekochtes zurück, da beim Kochen viele Vitamine kaputt gehen!
München hat übrigens ihre erste Metzgerei für Hunde… Beutefuchs… und da ich dies um die Ecke habe und wirklich nur das Beste für meinen Hund möchte, ist dies die bessere Lösung als gekochte Dose, wo teilweise auch Tomate drin ist, wo jeder weiß Tomate ist kein Hundefutter (keine Nachtschattengewächse oder oxidierendes Obst und Gemüse)
vielen Dank für Deinen Kommentar. Sicherlich ist es wahr, dass einige Vitamine durch zu heißes Kochen zerstört werden. Auf der anderen Seite gibt es Hunde (ich selbst habe u. a. eine solche Hündin), denen eine „warme Mahlzeit“ sehr gut tut und sie die Nahrung so besser verwerten können. Was zählt, ist also immer der individuelle Hund, der genau betrachtet werden will!
Sehr geehrter Herr Barsch,
mit Interesse habe ich Ihre Mail gelesen. Nein, SitzPlatzFuss möchte keine DOGS sein. Die DOGS ist ein tolles Magazin und schafft es immer wieder, Menschen mit ihren Geschichten und Reportagen über Menschen & Hunde zu berühren und aufzurütteln. In SitzPlatzFuss möchten wir Menschen zu Wort kommen lassen, die sich wissenschaftlich auf der einen Seite und sehr engagiert im praktischen Bereich auf der anderen Seite, mit Hunden beschäftigen. Auch die emotionale Seite, die Mensch und Hund verbindet, möchten wir nicht ausser Acht lassen. Und dazu gehören natürlich auch die sogenannten “Experten” der Hundeszene. Natürlich ist mir bewusst, dass nicht alle dieser “Experten” auch Wissenschaftler sind, das müssen sie ja aber auch nicht. Einige von ihnen arbeiten aber (z.B. Baumann & Miklosi) eng zusammen und bereichern sich gegenseitig, es kommt zu einem Austausch von Wissenschaft und Praxis.
Wen würden Sie denn gerne in SitzPlatzFuss sehen bzw. lesen? Über konstruktive Kritik und Anregungen freue ich mich!
Viele Grüße,
Johanna Esser
I.wie weckt es bei mir den Eindruck, dass “SitzPlatzFuss” dem “Dogs” sehr ähnelt. Leider kommen keine Hundezeitschriften auf ein wirklich gutes wissenschaftliches Niveau – echte Fachjournals fehlen. Diese hier erwähnten “Fach”personen sind im Gros Berufsleute die ihr Berufswissen verbreiten – es aber den Eindruck erweckt es seie “wissenschaftlich”. – nicht dass alles wissenschaftlich sein muss, aber Etikettenschwindel auch nicht. Und die Websites gewisser Autoren hier erwecken weniger Vertrauen denn einer unseriösen pseudoprofessionellen Person die das Rad neu erfinden und verkaufen will. Ich denke, ich bleibe lieber den internationalen Papers und Journals wie “Animal Cogniton”, “Nature”, “Science”, “Applied Animal Behavior” et al. treu. Diese liefern zwar keine Handlungsanweisung, man muss selber denken und implementieren. Aber dafür ist es fundierter, nachprüfbar, nicht dogmatisch. Und die Autoren hier welche international anerkannt sind und fundiert arbeiten wie Miklosi, Ganslosser et al. finden sich auch in den wissenschaftlichen Journals und Papers (gerade sind wieder aktuelle Studien draussen) und deren Büchern. Von daher bringt dass Bookazin (Book Magazin?) mir nicht viel und auch meiner tierpsychologischen Praxis nicht. Es gibt halt so viele Hundeexperten/-innen wie Besitzer/-innen – und einige davon verkaufen sich gerne.
Naja, so ganz Unrecht hat der Herr Barsch ja nicht, aber Etikettenschwindel würd ich es nicht nennen. Die angeführten Papers und Journals sind in englischer Sprache gehalten, oder? Da wär ich schon mal überfordert …
Die vielen Ansichten über den richtigen Zeitpunkt der Welpenabgabe (Heft 3) haben mein Hirn zum Rauchen gebracht. Das ist schön! Wann läuft einem in heutiger Zeit schon mal auf so interessante Weise die Birne heiß …
Wenn ich das, was bei mir hängengeblieben ist, kurz rekapituliere, dann liest sich das so:
1. Den allgemeingültigen „richtigen“ Zeitpunkt gibt es nicht. Weil es rassebedingte und individuelle Unterschiedlichkeiten gibt.
2. Bei einer Abgabe vor der achten Woche gibt es Defizite im „hündischen“ Bereich. Weil der Kontakt zu den Wurfgeschwistern und der Mutterhündin zu früh unterbrochen wird.
3. Bei einer Abgabe mit der achten Wochen trifft man genau die (zweite) Phase einer sehr hohen Anfälligkeit von Unsicherheit und Stress.
4. Die wichtige Sozialisierung der Welpen in ihrer primären Umgebung, also beim Züchter, sollte bis zur 10. – 12. Woche auch dort stattfinden.
5. Befürchtungen einer geringeren Bindungsbereitschaft an die neue Familie selbst zwischen 13. und 16. Woche sind völlig unbegründet.
So habe ich aufgefasst, was Udo Gansloßer zum Thema meint. Natürlich begründet meint.
Die Quintessenz der anderen (mir genauso einleuchtenden und natürlich begründeten) Meinungen wäre die:
Wenn der Welpe das Glück hat, bei einem Züchter den Start ins Hundeleben zu bekommen, der optimal zu nennen wäre, d.h. dass der kleine Hund alle Phasen in der angemessenen und erfoderlichen Umweltsituation durchläuft, dass seinem stetig wachsenden Anspruch auf neue Reize und Herausforderungen Rechnung getragen wird usw., dann wäre gegen eine Abgabe erst in der 12. Woche nichts zu sagen. Wenn der Welpe aber seine ersten Wochen bei einem Durchschnittszüchter (und das sind wohl doch die meisten) verbringt, d.h. zwar recht gut aufgezogen wird, aber eben nicht optimal was die Sozialisierung angeht, dann würde eine Abgabe mit oder vor der achten Woche Sinn machen. Weil dann der einzelne kleine Hund in seiner neuen Familie bessere Möglichkeiten seiner Entwicklung vorfindet.
Was aber, wenn der Züchter von durchschnittlicher Qualität ist und die neue Familie völlig unerfahren oder schlicht verantwortungsunlustig mit dem Welpen umgeht? Welche Abgabewoche wären in diesem Zusammenhang die passabelste?
Mir persönlich scheint der „Vollendete-achte-Woche-Kompromiss“ recht wirklichkeitsnah und vertretbar.
Muß unbedingt gepostet werden!
Aus “Die Beschreibung eines Praktikums bei dem Wolfsverhaltensforscher Werner Freund und seinen Wölfen” von Johanna Esser:
“Die jungen Wölfe zeigten von Anfang an sehr starken Rudelzusammenhalt. Es war beispielsweise nicht möglich, mit nur einem Wolf spazieren zu gehen bzw. einen einzelnen Wolf vom Rudel zu trennen. Auch in fremder Umgebung schlossen sich die Wölfe sofort zum Rudel zusammen, beobachteten und warteten gemeinsam ab.
Ganz anders verhielten sich die Hundewelpen. Es war kein Problem mit nur einem Hund
spazieren zu gehen oder einen Welpen vom Rudel zu trennen. In fremder Umgebung verhielten sich die Welpen wesentlich unbedarfter als die jungen Wölfe, zerstreuten sich in alle Himmelsrichtungen im Gehege, schnüffelten überall herum, knabberten alle möglichen Gegenstände an und zeigten keinerlei Misstrauen der neuen Umgebung gegenüber.
Der Wolf passt sich mit seinem Verhalten auf diesem Wege optimal an die Anforderungen eines Wildtieres an. Der Hund hingegen muss ganz andere Verhaltensweisen und Eigenschaften entwickeln um mit seiner heutigen Umwelt klarzukommen! Beide, Hunde sowie Wölfe, passen sich den notwendigen Gegebenheiten perfekt an”.
Das wirft einen Schatten auf Köppels Rudelkonzept – interessant!!!
In Heft 1 hat Uli Köppel auf Seite 54 geschrieben. „Wenn es immer so leicht wäre“. Ich kannte ihn vorher nicht. Aber was er schrieb weckte mein Interesse und ich besorgte mir sein Buch „Hunde erziehen mit dem Rudelkonzept“. Ich hab´s gelesen. Ein gutes Buch, ein wichtiges Buch. Köppel schreibt amüsant, verständlich und er weiß wovon er redet. Ich wünsche diesem Buch viele Leser, insbesondere Leser, die erst einmal nur den Wunsch und die Absicht haben, ihr Leben mit einem Hund zu leben. Aber auch mit hat das Buch etwas gebracht, hab natürlich wieder dazugelernt, ein wichtiges, gutes Buch (ich wiederhole mich).
In Köppels Buch kommt das Wort „artgerecht“ sehr oft vor. Und ich weiß natürlich, was er damit meint. Es gibt ein kurzes Kapitel über die „artgerechte Disziplinierung“, und weil mich dieser zusammengesetzte Begriff etwas zappelig macht, will ich erklären warum.
Wenn ich den Durchschnittshundehalter von „artgerecht“ reden höre, dann weiß ich, was er damit meint: „Die Wildnis, Lumpi und ich“. Artgerecht ist zum Zeitgeist verkommen. Mit artgerecht verbindet der Halter das Treiben unter Wölfen; sein Hund der Hauswolf. Und ich sehe ihn förmlich vor mir, wie er tagtäglich unterm Couchtisch mit seinem Cockerwelpen die wüstesten Beißereien anzettelt – wegen der artgerechten Erziehung. Nach den Jahren der immer neuen, immer softeren, immer unsinnigeren Hundeerziehungsmethoden und dem pilzartigen Aus-dem-Boden-Schießen immer neuer Hundeschulen (wobei nach meinem Erleben von zehn Hundeschulen sieben belanglos schlecht, zwei katastrophal bis kriminell sind, und vielleicht eine akzeptable übrigbleibt), schlägt nun das Pendel zur anderen Seite aus: Artgerecht muß alles sein, der Natur der Wölfe abgeschaut. Ein notwendiger Ausschlag, wie ich finde, aber auch nicht ganz unproblematisch.
Warum mich dieses vom Wolf abgeschaute „Artgerechte“ skeptisch macht, möchte ich mit ein paar Zitaten aus Erik Zimens Standardwerk „Der Hund“ verdeutlichen. Denn für mich sollte der Umgang mit Hunden schlicht „hundegerecht“ sein. Zimen schreibt:
„Hinzu kommt, daß Hunde nicht der sozialen Norm des Wolfes entsprechen. Wie alle sozial höher entwickelten Tiere reagieren auch Wölfe tendentiell aggressiv auf alles, was in ihren Reihen auffält, sich nicht „normal“, d.h. wie alle anderen Artgenossen verhält …“.
„Umgekehrt fand ich … nur eine einzige neue Verhaltensweise, eine, die nicht einmal im Ansatz bei den Wölfen zu beobachten war … Ich nannte sie „Lachen“, weil sie dem Lächeln oder auch dem Lachen beim Menschen so ähnlich sieht … Es zeigt, zu welcher Anpassungsleistung an uns Menschen und an unsere Umgangsformen der Hund bei allem Festhalten an sein wölfisches Erbe fähig ist.“.
„Dementsprechend sind auch im eigentlichen Sozialverhalten wesentliche Veränderungen eingetreten. Wie beim Ausdrucksverhalten ist auch hier Übereinstimmung zwischen Wolf und Hund eher in den einfachen … Verhaltensweisen zu erkennen, während die differenzierten meist nur in einer … abgeflachten Form oder gar nicht mehr auftreten.“.
„Er (der Hund) lebt nicht nur in einer ganz anderen Umwelt als sein Stammvater, sondern er ist auch nach den ersten Wochen bei der Mutter in der Regel in den sozialen Verband einer ihm fremden Art integriert, zu der er eine sehr enge soziale Bindung eingeht.“.
„Alle Verhaltensweisen aber, die im Zusammenleben mit dem Menschen weitgehend überflüssig geworden sind, wie der Nahrungserwerb, … die soziale Organisation in der ehemaligen Jagd- und Lebensgemeinschaft des Wolfsrudels, haben an Bedeutung verloren …“.
„Kein Verhalten des Hundes ist wohl auffälliger als das seiner doppelten Identität, seine Tendenz, sich nicht nur an Artgenossen, sondern auch, ja in erster Linie sogar, an eine fremde Art, den Menschen, sozial zu binden.“.
So, das soll´s gewesen sein, Ende der Zitiererei. Was ich sagen will ist folgendes: Diese neue Richtung der Hundeerziehung, die auf Artgerechtigkeit fußt und versucht uns einzubläuen, man müsse nur Wolfsverhalten eins zu eins auf den Umgang mit Hunden anwenden, ist äußerst fragwürdig. Hunde sind doch nicht blöd! Mein Hund weiß doch, daß ich kein Wolf bin! Er weiß doch, daß wir nicht gemeinsam jagen gehen! Ob ich im wolfsgrauen Tarnanzug mit geschwärztem Gesicht zum Ärger des Försters mit Lumpi durchs Unterholz des Stadtparks breche, um dann den vorher versteckten Futterbeutel zu erlegen, oder ob ich im Nadelstreifenanzug in meiner Mittagspause im Vorgarten des Bundeskanzleramtes ausgelassen mit meinem Hund mit dem Naturkautschukkong Such-, Apportier- und Hetzspiele mache, ist dem Hund vollkommen wurscht. Und wenn ich ihn auf Handzeichen und Trillerpfiff konditioniere, dann kapiert er recht schnell, was gemeint ist, und kooperiert begeistert. Und das soll dann nicht artgerecht sein, weil Wölfe weder Handzeichen geben noch pfeifen?
Das Thema der „artgerechte Disziplinierung“ liegt mir besonders am Herzen, weil es mir auf den Magen schlägt. Da hat sich der ahnungslose Nachbar also einen Welpen geholt. Und vorher ein oder zwei Hundeerziehungsratgeber überflogen. Der Welpe muß vom ersten Tag an erzogen werden, liest er da, und dann noch was vom Disziplinieren, dem Nackenschütteln, denn das wäre total artgerecht. Der Nachbar freut sich: So einfach ist also Hundeerziehung, Klasse. Und jetzt passiert, was oft, viel zu oft, ich würde fast sagen meistens passiert: Der Welpe wird nicht erzogen, da wird kein Vertrauen aufgebaut, keine Bindung geschaffen, kein Regelwerk rübergebracht, nö, geschüttelt wird auf Teufel komm raus! Sie meinen, ich übertreibe? Von wegen! Vor gut zwei Jahren, als unsere Merle noch im Bauch der Mutterhündin heranwuchs, testeten meine Frau und ich die Hundeschulen der Gegend, wir meldeten uns als Zaungäste an und verfolgten den Ablauf einer Welpenstunde. Was wir an Dilettantismus der selbsternannten Trainer(innen), an destruktivem Unfug und an geradezu verbrecherischer Vergeudung der Prägezeit (und die läßt sich nicht nachholen!) geboten bekamen, hat uns sehr betroffen gemacht! Und artgerecht diszipliniert wurde natürlich! Gerieten sich mal zwei Welpen beim Spiel etwas ins Fell (die normalste Sache der Welt), dann stürzte sich die Trainerin dazwischen, derber Griff ins Nackenfell, auf die Seite werfen, festhalten, unterwerfen. Es geht hier nicht um Ausnahmeerscheinungen, nein, nein! In unserer Welpenstunde, die wir nach einer mittleren Odyssee doch noch fanden, wurden die Halten eingenordet, sich um ihren Welpen selbst und verantwortlich zu kümmern. Das bedeutete, im oben beschriebenen Fall ging das Herrchen des Rüpels unaufgeregt dazwischen, indem er die kleinen Streithähne sanft aber bestimmt auseinanderschob. Reichte das nicht aus, kam Rüpelchen an die Leine und durfte zum Abkühlen fünf Minuten am Rande des Geschehens spazierengehen. Die Erfahrung, wenn Du stänkerst ist Schluß mit Spielen, wurde gemacht und zeigte bald Wirkung.
Was Uli Köppel mir im Buch etwas schuldig bleibt, ist die Antwort auf die Frage: Wann muß denn überhaupt ein Welpe diszipliniert werden? Wenn er auf´s Telefonkabel zusteuert um die Verbindung zu kappen, dann würde doch ein scharfes NEIN oder schon ein In-die-Hände-Klatschen völlig ausreichen. In solchen Fällen muß ich doch nicht großartig disziplinieren. Und wenn er im Spiel mit mir die spitzen Zähnchen zu fest einsetzt, dann genügt ein schrilles Aufjaulen meinerseits, um die Beißhemmung bzw. den angemessenen Umgang mit Menschenhaut einzuüben. Da muß ich doch nicht schütteln. Ich persönlich habe noch nie, weder in TV-Dokumentationen über Wölfe noch in den vielen Videos über Hundewelpen und dem mütterlichen Umgang, gesehen, daß geschüttelt wird. Was ich gesehen hab sind überwiegend knurrende Scheinangriffe und in seltenen Fällen ein kurzes Festhalten bzw. kurzes Niederdrücken des Welpen mit dem mütterlichen Fang. Aber selbst wenn ich mich irre und dieses Schütteln doch vorkommt, dann werden diese Disziplinierungen von den Tieren instinktsicher, weil über Jahrhunderttausende von der Evolution auf die innere Festplatte kopiert, genau im richtigen Moment, mit der richtigen Intensität ausgeführt. Ich weiß nicht, wieviele Hundehalter zu dieser Instinktsicherheit eines natürlichen Eingreifens befähigt sind, wenige vermutlich. Ich denke einfach, daß man mit heftigen Disziplinierungen (wie Nackenschütteln, Schnauzengriff, Alphawurf), sehr schnell großen Schaden anrichten kann. Diese Maßnahmen sollten erfahrenen Hundehaltern oder Trainern vorbehalten sein (wenn überhaupt) und nicht dem ohnehin meistens nervlich strapazierten und überforderten Ersthundbesitzer geradezu leichtfertig empfohlen werden, denn weder Timing noch Dosierung und schon gar keine Emotionslosigkeit werden hier wie erforderlich zur Anwendung kommen.
Wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann würde ich mir wünschen, daß in den rezeptfreien Ratgeberbüchern auf das Propagieren der angeblich so artgerechten Disziplinierung verzichtet würde. Ein hundegerechter Umgang mit Lumpi reicht völlig aus!
Naja, wie schon gesagt, Nijboer schreibt plakativ und forsch. Er hebt sich, indem er die sogenannten Fachkollegen kritisiert. Er geht wie ein Transrapid über alle relevanten Themen, von Bewegungsbedürfnis über Ernährung und artgerechtem Denken, von Konditionierungsfreaks, Obedience als übelste Variante und der Befriedigung eigener Schuldgefühle. Und gegen all diese Mißstände gibt es nur ein Mittel: Die Futterbeutelmethode (ich weiß, auch etwas plakativ formuliert, aber ich konnte nicht anders …).
Zugegeben, ich habe nicht viel Zeit damit verbracht, mich mit Natural-Dogmanship zu befassen, und das ist auch gut so. Aber ein bisschen halt doch. Und da fällt einem, mir zumindest, schnell auf, daß Nijboer den Hund offensichtlich für einen historischen Automaten hält, der unentwegt damit beschäftigt ist, den Wolf zu kopieren. Hunde sind aber keine Wölfe. Hunde waren auch nie Wölfe. Hunde sind seit fast 20000Jahren eine vom Menschen geschaffene Tierart, wie kein anderes Tier an ihn angepaßt, mit ihm verbunden und von einer ungeheuren Anpassungsfähig an die verschiedensten Lebensbedingungen. Genauso wenig ich meine Kinder nach den „Kriterien“ des Cro Magnon-Menschen der letzten Eiszeit zu erziehen bereit bin, genauso wenig Sinn macht es, meinen Hund nach den „Kriterien“ von Wölfen erziehen zu wollen. „Gemeinsames Erbeuten der Nahrung“ ist als Idee recht lustig, mehr allerdings nicht. Wer es immer noch nicht glauben will oder kann, daß Hunde keine Wölfe sind, der sollte versuchen, aus einem Wolf einen Bringselverweiser oder Totverbeller zu machen, oder von einem Wolf die Schafe des Nachbarn konzentriert und behutsam in die nächste Schafkoppel verbringen zu lassen. Hunde sind Hunde, und wir haben das große Glück in einer Zeit zu leben, in der das Wissen über Wesen und Umgang so komplex ist wie noch nie zuvor. Ich würde mich hier gern von Herrn Nijboer verabschieden und kurz von meinen aktuellen Ansichten berichten, wobei ich natürlich nicht selbst der Fachmann oder Methodenerfinder bin, versteht sich.
Drei Dinge braucht der Hund: Körperliche und geistige Auslastung, Führung und Zuwendung. Auf jeden Begriff detailliert einzugehen würde den Rahmen des Postings sprengen und wird bei einer fachkundigen Leserschaft auch nicht nötig sein. Der Umgang mit Hunden setzt sich zusammen aus Erziehung einerseits, und Ausbildung andererseits. Gut erzogen ist ein Hund, wenn ich ihn aus jeder Situation abrufen kann und er freudig zu mir kommt, und wenn er auf mein Abbruchsignal hin mit der momentanen Tätigkeit aufhört, mich mit wedelnder Rute anschaut und fragt: „Ok, was machen wir nun?“. In den Bereich Erziehung gehören Bindung und Vertrauen, Lernbegeisterung und Kooperationsbereitschaft. Alles weitere ist Ausbildung.
Das Buch „Lernen und Verhalten, Bausteine zum Wesen des Hundes“ von Dina Berlowitz und Heinz Weidt (die Erfinder der Prägungsspieltage) zählt zu meinen bedeutendsden Aha-Erlebnissen überhaupt. Welchen unschätzbaren Wert das Spielen, und zwar „Richtig spielen mit Hunden“ hat, habe ich von Ekard Lind erfahren. Wie man dieses Spielen in der Ausbildung bis hin zum zuverlässigen (und darauf kommt´s ja an) Schutzhund einsetzt, lernt man auf beeindruckenste Weise von Hans Schlegel. Wie effektiv das „Binäre System“ funktioniert und wie beglückend „Der Weg des Vertrauens“ ist, erfährt man von Anton Fichtlmeier. Cesar Milan macht einem Mut, „Du bist der Hundeführer“. Und der aktuell öffentlichste Trainer Martin Rütter zeigt mir in jeder Sendung von Neuem, wie flexibel und individuell der Umgang mit Hunden gestaltet werden muß, um Erfolg und einen zufriedenen Hund zu haben.
Merle, eine Entlebucher Sennenhündin, ist jetzt gut zwei Jahre alt und unser vierter Hund. Von den täglichen drei Stunden Unterwegssein (im Durchschnitt), beschäftigen wir uns zu Dreiviertel gegenseitig. Versteck-, Such-, Apportier- und Hetzspiele (wobei sie jederzeit zu stoppen ist), dann zur beiderseitigen Freude (ich kann das so sagen, bestimmt) werden immer mal neue Kunststückchen einstudiert, und wenn Merle danach ist, kann sie mit ihren Artgenossen spielen. Das hat sie im jüngeren Alter auch ausgiebig getan. Nach der dritten Läufigkeit wurde das merklich weniger, Erwachsenwerden nennt man das wohl. In der wärmeren Jahreszeit wird geschwommen, in allen Lagen, über mittlere Flüsschen ans andere Ufer und wieder zurück, manchmal mit uns gemeinsam. Merle hat ihr Spielzeug schon sehr gern, oh ja, aber Balljunkie ist sie keiner.
Von Welpenbeinen an haben wir das Runterfahren geübt, d.h. auch nach den ausschweifensten Aktivitäten kommt unser Hund in zwei Minuten zur Ruhe. Ist Merle überbeschäftigt? Ist sie ein bedauernswertes Konditionierungsopfer? Nein, sie ist ein glücklicher Hund! Ganz ohne Futterbeutel und gemeinsame Nahrungsbeschaffung.
Sehr geehrter Herr Scheler,
fangen wir mal am Ende an! Ich glaube Ihnen sofort, dass Ihre Merle ein glücklicher Hund ist. Was ich aus Ihrer Mail heraus höre ist, dass Sie im Umgang mit Ihrem Hund genau den Weg gefunden haben, der die Bedürfnisse eines hundgerechten Lebens erfüllt. Ich stimme Ihnen voll und ganz zu: Ein Hund braucht “körperliche und geistige Auslastung, Führung und Zuwendung”. Und wenn ich Sie richtig verstanden habe, dann suchen Sie sich von jedem Hundetrainer das heraus, was zu Ihnen und Ihrem Hund passt. So habe ich es mit meinen Hunden auch gemacht und ich denke, dass es auch nur so laufen kann, denn – kein Hund ist wie der andere und daher passt auch nicht auf jeden Hund jede “Methode”. Nicht zu vergessen, dass auch nicht jedem Menschen jede Methode liegt. Wichtig ist, dass man als Hundehalter reflektiert über das nachdenkt, was einem da so erzählt wird. Ich würde mich freuen, wenn viele Hundehalter sich so kritisch mit dem Thema Hund auseinandersetzten würden, wie Sie.
Viele Grüße,
Johanna Esser
Genau so issis! Ich danke Ihnen.
“Wichtig ist, dass man als Hundehalter reflektiert über das nachdenkt, was einem da so erzählt wird. Ich würde mich freuen, wenn viele Hundehalter sich so kritisch mit dem Thema Hund auseinandersetzten würden, wie Sie.
Viele Grüße,
Johanna Esser”
Hallo Johanna Esser,
sicherlich werden viel Hundehalter bereitwillig mit dem Kopf nicken.
Wann wenden wir uns endlich auch so energisch und kritisch dem HH zu ???
Wann wenden “Wir” uns,
die uns das Wohlsein von Hund und Halter so am Herzen liegt
aktiv bei der Problemlösung dem Problem-Verursacher (HH)
mit der nötigen Beständigkeit ENDLICH zu ?
Leider vermisse ich sehr das man den HH =Hundehalter
und sein problemverursachendes tägliches Umgangsverhalten in den Fokus zieht.
Täglich wird am Hund “herum-erzogen” wo es doch bei Licht besehen eigentlich darauf ankommt, den HH zu einem anderen Hunde-Umgang zu erziehen und das er den nun anderen Umgang mit seinem Hund auch zukünftig und täglich beibehält.
Neue Wege gehen,
und die festgetrampelten Pfade mutig verlassen
und “Alternativen” könnte dann sehr hilfreich sein.
Warum muss man das uralte Rad immer neu erfinden und sich daran klammern?
Wünsche Ihnen viel Erfolg für Ihr Magazin.
Ewald Kurtz
“DER Hundeversteher
der auch den Menschen am anderen Ende der Leine versteht!”
Schönen Urlaub !
Bin auf eine Antwort sehr gespannt !
LG
Ewald Kurtz
Tja, Herr Kurtz, das gute alte Rad und seine ewige Neuerfindung … Wenn man die Ausgaben von SPF gelesen hat, dann hat man in vielen Artikeln über die neue Generation der Hundetrainer und Verhaltenstherapeuten gelesen, z.B. über Nadin Matthews von Dogument, Michael Grewe von Canis und einige mehr. Diese Leute kommen häufig aus humanen Richtungen der Sozialarbeit oder der Psychotherapie. Im Unterschied zu den “überholten” Hundegurus wissen die neuen tatsächlich wovon sie reden. Und selbstverständlich wird hier überwiegend mit dem Halter “gearbeitet”, denn Hunde machen selten Fehler. Die festgetrampelten Pfade sind (bis auf ein paar gutverdienende, teils patentierte Methodenreiter und natürlich die vielen Dilettanten in diversen Hundeschulen, die sich nach wie vor eisern am allgemeinen Unfug festklammern) doch längst verlassen. Wie einem das bei der Lektüre dieses Bookazins entgehen kann, ist bemerkenswert.
Das von Jan Nijboer (Heft 2, Seite 67) aufgestellte Postulat, denn mehr ist es nicht, sollte nicht unkommentiert bleiben, finde ich.
Während des ersten Durchlesens kommt man des öfteren zum innerlichen Kopfnicken. Ja, versucht der vordere Stirnlappen dem Leser unterzujubel, ja, da hat er recht. Hat man dann fertig (Trapattoni läßt grüßen) und schaltet sich nun die Großhirnrinde ein, dann stutzt man. Was war das? Was hat der alles von sich gegeben? So jedenfalls war es bei mir.
Und wie immer, wenn mir jemand übermäßig einleuchtend plakativ und apodiktisch daherkommt, werde ich skeptisch, dann kritisch, später sauer. Ich bin jetzt sauer. Weil Nijboer versucht hat, mich für blöd zu verkaufen, mir über gemachte Erfahrungen, vernünftige Einschätzungen und eben auch über mein Wissen zu fahren. Im Mantel scheinwissenschaftlicher Diktion hätte der Mann es fast geschaft, mich einzulullen. Aber nur fast! Nochmal lesen, genau hinhören, nichts einfach hinnehmen – und dann fällt einem auf, was für ein Blödsinn (ich kann es nicht anders nennen) hier an den Hundehalter gebracht wird!
Sehr geehrter Herr Scheler,
eine interessanter Kommentar. Mich würde nur interessieren, was genau Sie Herrn Nijboer ankreiden und womit er es fast geschafft hat, Sie einzulullen. An einer fachlichen und konstruktiven Diskussion bin ich sehr interessiert und würde mich über eine Antwort sehr freuen.
Viele Grüße,
Johanna Esser
Per Zufall bin ich zum Bookazin gekommen. Sowohl musste ich die aktuelle Ausgabe verschlingen als auch auf meinen Spaziergängen “Mundpropaganda” betreiben. Bitte behalten sie die hohe Qualität ohne die so üblichen Werbeunterbrechungen unbedingt bei!
Weiterhin gefallen mir der strukturelle Aufbau, das fundierte Fachwissen der Autoren und deren sehr lesenswerte Meinungen zu den Themen, aber auch die schönen + natürlichen Fotos.
Ihre Ausgabe halte ich für gelungen und halte Ihnen die Treue — endlich hab ich mein anspruchsvolles Hundemagazin gefunden (was ich nämlich früher bereits vergebens probiert hatte…). Somit herzlichen Glückwunsch! Auf Ausgabe 3 bin ich gespannt!
Ob sie meine hochgeschätze Feddersen-Petersen und Mr G. Bloch wohl für einen Beitrag gewinnen werden?
Johanna, mit “Sitz, Platz, Fuß” hast Du eine ganz WUNDERBARE Zeitschrift auf die Beine gestellt! Glückwunsch auf ganzer Linie: Gestaltung (bis auf die etwas sehr kleine Schrift), ganz tolle Fotos, heiße Themen (Kastration, etc.). Die Themen werden sehr ausführlich behandelt, alles sehr informativ – sogar für diejenigen, die sich schon seit einigen Jahren mit dem Thema Hund beschäftigen.
Weiter so – ich freue mich schon auf das nächste Heft.
Lieben Gruß aus Berlin,
Inez
Liebe Inez,
das freut mich! Wenn Du Ideen und Themenvorschläge hast, würde ich mich noch mehr freuen! Vielleicht sehen wir uns ja demnächst in Berlin!
Liebe Grüße,
Hanna