Stress bei Hund, Katze und Pferd
Tierarztbesuch, Transport oder Umzug: Viele Situationen können Hund, Katze und Pferd verunsichern. Hunde reagieren besonders auf Tierarztbesuche, Autofahrten oder Alleinsein. Katzen können schon durch Transportbox, fremde Menschen oder neue Umgebung gestresst sein. Beim Pferd können Verladen, Stallwechsel sowie Tierarzt- oder Hufschmied-Termine Stress auslösen.
Stress ist eine Reaktion auf körperliche oder psychische Reize, etwa Schmerzen, Anstrengung oder Angst. Wiederkehrender Stress kann mit der Zeit Folgen haben.

Woran erkennst Du Stress bei Deinem Tier?
Bei Hunden können Zittern, Verkriechen, Lautäußerungen, häufige Platzwechsel, Maulschlecken oder Gähnen Hinweise sein. Katzen ziehen sich häufiger zurück, reagieren gereizter oder markieren in der Wohnung. Beim Pferd fällt eine angespannte Körperhaltung, Schreckhaftigkeit oder Probleme beim Verladen auf. Hält auffälliges Verhalten an, solltest Du tierärztlichen Rat einholen.
Was kannst Du bei Stress tun?
Viele Situationen lassen sich vorbereiten: Gewöhne Deinen Hund schrittweise an Autofahrten oder Alleinsein. Deiner Katze kann eine offen bereitstehende mit Leckerlis positiv verknüpfte Transportbox helfen. Mit Deinem Pferd kannst Du das Verladen ohne Zeitdruck üben.

Vertraute Abläufe geben Orientierung. Vermeide zusätzlichen Druck und bleibe ruhig. Für Hunde und Katzen sind feste Rückzugsorte hilfreich, neue Abläufe sollten behutsam eingeführt werden. Zusätzlich unterstützen kannst du das Tier auch mithilfe von natürlichen Tierarzneimitteln mit z.B. Passiflora incarnata (Passionsblume).
Auslöser besser einordnen
Achte auf wiederkehrende Muster: Wann zeigt Dein Tier auffälliges Verhalten, was ist kurz zuvor passiert und wie lange hält es an? So kannst Du mögliche Auslöser besser erkennen und gezielt reagieren.

Wenn Du unsicher bist, ob Dein Hund unter Stress steht, kann Dir der Stress-Check auf Vetepedia Stress-Check für deinen Hund – Vetepedia bei der Einordnung helfen.

