Seit fünf Jahren im Einsatz für das Schnauzerglück

Pressemitteilung vom 02.01.2015

Jubilaeum-RiesenSchnauzerNothilfe_02In ihrem Jubiläumsjahr schaut die RiesenSchnauzerNothilfe auf 278 vermittelte Notfelle zurück und lädt alle Hundefreunde zu einem großen Fotowettbewerb ein.

Fünf Jahre ist es her, da saßen neun Schnauzer-Freunde zusammen, um ihren guten Vorsatz für das neue Jahr in die Tat umzusetzen: Sie gründeten die gemeinnützige Tierschutzorganisation „RiesenSchnauzerNothilfe e. V.“ und verhelfen seitdem Schnauzern und Schnauzer-Mischlingen in Not zu einem neuen und dauerhaften Zuhause. Ob Riese oder Zwerg, schwarz oder pfeffersalz, jung oder alt, topfit oder krank, Mischling oder reinrassig, deutscher Herkunft oder aus dem Ausland – in den vergangenen 5 Jahren konnten 278 Notfälle in Glücksfelle verwandelt werden! „Über 20.000 Pflegestellen-Tage, über 90.000 Fahrketten-Kilometer und Tierarztrechnungen von fast 90.000 EUR waren notwendig, um unsere Not-Schnauzer in ihr neues Glück zu geleiten.“, resümiert Silke Reichert, die erste Vorsitzende des Vereins. „Sehr viel Geld für einen kleinen Verein wie uns – aber jeder Cent ist es wert!“

Immer wieder trifft das Team der RiesenSchnauzerNothilfe auf Hunde, die ihr bisheriges Leben in hundeunwürdigen Verhältnissen verbrachten, so wie die beiden Riesenschnauzer Jerry und Wächter. Jerry lebte acht Jahre lang in einem Schrebergarten, kannte keinen Auslauf, kein frisches Wasser. Wächter war als reiner Wachhund angeschafft worden und lebte von Welpen­beinen an ohne nennenswerten Kontakt zu Menschen oder Artgenossen im Garten des zu bewachenden Hauses. Beide kamen in einem sehr schlechten Pflegezustand zur RiesenSchnauzerNothilfe und entpuppten sich als liebenswerte Hausgenossen, die sich mit viel Dankbarkeit ihren neuen Familien anschlossen. Andere Hunde wie der Riesenschnauzer Beny dagegen werden wahrscheinlich für immer unvermittelbar bleiben. Beny wurde jahrelang auf nur vier Quadratmetern gehalten und erwies sich als ziemlich harte Nuss: Er war in hohem Maße futteraggressiv und hatte dann auch keinerlei Beißhemmung, bei Zaunkontakt mit anderen Rüden bekam er einen Zwingerkoller, mit Menschen nahm er gar keinen Kontakt auf, anfassen oder gar streicheln waren unmöglich. Doch von diesen „Kleinigkeiten“ mal abgesehen, blühte Beny in seiner Pflegestelle, einem erfahrenen Trainer mit Zwingeranlage, wieder auf: Er bekam einen Auslauf, in dem er toben und rennen konnte, spielte Stöckchen, wälzte sich und war sich lange Zeit selbst genug. Über viele Monate hinweg öffnete sich der Riese Schritt für Schritt. „Heute läuft er im Rudel mit und einige wenige Menschen dürfen ihn sogar anfassen und spazieren führen.“ erzählt Michael Susan, der zweite Vorsitzende des Vereins. „Um die Kosten für die Unterbringung zu decken, suchen wir aber noch nach Paten, die Beny unterstützen!“

Die meisten Not-Schnauzer jedoch sind ganz normale Familienhunde mit ganz normalen Ecken und Kanten. Zu ihren Familien besteht auch über die Vermittlung hinaus regelmäßiger Kontakt, immer wieder berichten sie von ihren Schützlingen oder schicken sogar Fotos aus dem Alltag oder Urlaub. Zur Feier des Jubiläums wird die RiesenSchnauzerNothilfe jede Woche eines dieser Glücksfelle auf ihrer Homepage vorstellen und berichten, wie es ihnen heute geht und wie die Familien die Eingewöhnung erlebt haben. Für alle, die immer schon einmal wissen wollten, wie die Not-Schnauzer zu ihren Rufnamen kommen oder welche Hebel der Verein in Bewegung setzt, wenn ein Pflegehund von Zuhause ausbüxt, wird es außerdem regelmäßige Hintergrundberichte aus fünf Jahren Vereinsarbeit geben. Nicht zuletzt begleitet ein monatlicher Fotowettbewerb das Jubiläumsjahr, bei dem alle Hundebesitzer ihr schönstes Hundefoto einreichen und ausgefallene Präsente für Hundeliebhaber gewinnen können. Das jeweilige Monatsmotto wird auf www.RiesenSchnauzerNothilfe.de bekanntgegeben.

 

Hintergrundinformationen:

Der gemeinnützige Tierschutzverein RiesenSchnauzerNothilfe e. V. hilft Schnauzern und Schnauzer-Mischlingen, die ihr Zuhause verlieren oder auch nie eine richtige Familie besessen haben, ein neues und dauerhaftes Zuhause zu finden. Die Nothilfe besitzt kein eigenes Tierheim, sondern bringt ihre Hunde in privaten Pflegestellen unter. So lernt der Verein die jeweiligen Schnauzer und ihr Verhalten genau kennen. Das hilft, ein aussagekräftiges Profil zu erstellen und eine passende Neufamilie zu finden.

 

Spendenkonto:

RiesenSchnauzerNothilfe e. V., IBAN: DE45 8306 5408 0004 5282 63, BIC: GENODEF1SLR

 

Ansprechpartner:

Dr. Mareike Wilms

Telefon 05305 / 9014285  o.  0176 / 21128419, E-Mail mareike@riesenschnauzernothilfe.de